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Hufdeformationen
Folgen von Hufdeformationen
Der Huf, der unter anderem auch eine Funktion als Tastorgan hat, ist von Nerven durchzogen. Bei deformierten bzw. schmerzhaften Hufen mit wegpendelnden Zehen-und/oder Seitenwänden, werden diese Nerven gereizt und entsprechende Impulse an das Gehirn weitergeleitet. Dies hat zur Folge, dass der Bewegungsablauf bzw. der Einsatz und die Belastung des Hufes so adaptiert wird, dass die Schmerzen im Huf soweit als möglich reduziert werden (Schonhaltung). Hält dieser Zustand über längere Zeit an, können sich strukturelle Blockaden entwickeln.
Generell gilt Schmerzen im Huf oder im Bewegungsapparat können sich gegenseitig aufrecht erhalten.
Bei der Therapie von Blockaden sollte überprüft werden, ob sich die Ursache in einem deformierten (und somit schmerzenden) Huf befindet.
In diesem Kapitel sollen nun die Auswirkungen von häufig anzutreffenden Hufdeformationen auf die Biomechanik bzw. auf den Bewegungsablauf des Pferdes aufgezeigt werden.
Zu beachten Nicht aufgezeigt werden hier die Folgen der Fehl- und Überbelastungen auf:
- Die Knochen sowie deren Gelenke.
- Die Bänder und deren Ansatzbereich.
- Die Sehnen.
- Den Hufrollenkomplex.
- Den Aufhängeapparat.
Diese können z.B. im Buch „Der Weg zum gesunden Huf“ (s. Literaturverzeichnis) nachgelesen werden.
Ungleiche Vorderhufe 30_Osteo_ungl_Vorderhufe.pdf
Trachtenlastige Hufe bzw. Extension im Hufgelenk 31_Osteo_Trachtenl_Hufe.pdf
Asymmetrische Hufe 32_Osteo_asym_Hufe.pdf
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